Wie darf man sich die neue Talquerung vorstellen?

Der Zweckverband hat unserer Auffassung nach eine sehr geschönte und zierliche Brücke der Öffentlichkeit präsentiert. Wer sich auch nur einen der bisher bestehenden Talübergänge (Büchenbacher Damm, Dechsendorfer Damm) ansieht, kann davon ausgehen, dass man sich realistisch eine neue Brücke eher so vorstellen kann (folgend ein Foto vom Dechsendorfer Damm eingefügt bei der Wöhrmühle):

Visualisierte Brücke beim Regnitzübergang bei der Wöhrmühle Foto: Quelle: BI Stub ja- aber keine Kosbacher-/Wöhrmühlbrücke

Visualisierte Brücke beim Regnitzübergang bei der Wöhrmühle Foto: Quelle: BI Stub ja- aber keine Kosbacher-/Wöhrmühlbrücke

Visualisierte Brücke am Radweg im Wiesengrund Foto: Quelle: BI Stub ja- aber keine Kosbacher-/Wöhrmühlbrücke

Visualisierte Brücke am Radweg im Wiesengrund Foto: Quelle: BI Stub ja- aber keine Kosbacher-/Wöhrmühlbrücke

Wir haben die Dechsendorfer Brücke gemessen:
Breite des Deckels, ohne Überstände für Masten: 12,90 m
Breite der Pfeiler: 2,10 m
Lichte Höhe an der niedrigsten Stelle: 2,10 m
Lichte Höhe an der höchsten Stelle, über dem Weg: ca. 4,50 m

Die geplante Wöhrmühlbrücke würde nach Aussage des Zweckverbandes folgende Maße aufweisen:
Zwei Fahrspuren zu 6,5 m und zwei Randkappen zu 3 m, ergibt eine Mindestbreite von 9,50 m.
Ein Radschnellweg würde die Brücke um weitere 6 m verbreitern, also 15,50 m!
Die lichte Durchfahrtshöhe beträgt mindestens 3 m für Radfahrer und 4,70 m für landwirtschaftliche Fahrzeuge.